Familienministerium fördert Freundeskreis Asyl: „Stärkung von Geflüchteten im Umgang mit Mehrfachdiskriminierung“

Der Verein Freundeskreis Asyl bietet in seinem offenen Büro in Germersheim eine Anlaufstelle für Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten, die hier von einem gemischten, hauptamtlichen und geschulten Team Unterstützung in verschiedenen Fragen bekommen können. Das Familienministerium fördert das neue Projektangebot „Gemeinsam für Gleichwertigkeit“ mit 15.900 Euro. 

„Der Freundeskreis Asyl, der seinen Stammsitz in Karlsruhe hat, ist seit Jahren in Germersheim mit ‚atman-Pfalz Institut für seelische Gesundheit und Migration‘ vor Ort aktiv. Das atman-Institut leistet bei der Beratung von traumatisierten Geflüchteten wertvolle Arbeit und entwickelt die Angebote auch ständig weiter“, sagte Familienministerin Katharina Binz. „Das neue Programm entwickelt Handlungsmöglichkeiten, die gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf demokratische Weise entgegentreten und Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten im Alltag insbesondere bei Mehrfachdiskriminierungen unterstützen. Viele Menschen leiden alltäglich darunter, in mehrfacher Hinsicht, beispielsweise als Frau und Muslimin abgewertet und ausgegrenzt zu werden“, erklärte Katharina Binz. 

Im Sinne der Stärkung der Zivilgesellschaft und der Demokratieförderung gerade im ländlichen Raum leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag. Die Entwicklung und Durchführung solcher Projekte ist ein wichtiger Baustein des Landesaktionsplans gegen Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Aktivitäten sind vollumfänglich im Zielbereich des Förderprogramms „Gemeinsam für Gleichwertigkeit“.