Landesbeauftragter für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität David Profit: „Niemand hat das Recht, queeren Menschen Gewalt anzutun“

Familienstaatssekretär und Landesbeauftragter für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität David Profit traf sich heute mit Vertreterinnen und Vertretern der rheinland-pfälzischen LGBTIQ*-Verbände zu einem landesweiten Runden Tisches.

„Als Landesregierung wollen wir im guten Gespräch sein. Lesbische, schwule, bisexuelle, transidente, intergeschlechtliche und nichtbinäre (queere) Menschen (LGBTIQ*) sind schon immer Teil unserer Gesellschaft. Obwohl die Akzeptanz für LGBTIQ* größer geworden ist, erleben Menschen auch heute noch Vorurteile, Diskriminierungen bis hin zu physischer Gewalt wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Der Tod des Transmanns Malte beim CSD im August in Münster aber auch mir bekannt gewordene Übergriffe in unserem Land sind traurige Beispiele für Hass und Gewalt gegen LGBTIQ*. Hier stehen wir eng zusammen. Niemand hat das Recht, queeren Menschen Gewalt anzutun“, sagte der Landesbeauftragte. 

Der landesweite Runde Tisch findet jährlich statt und dient als Dialogforum zu geplanten und in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen des Landesaktionsplans „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“, der von der Landesregierung im Januar 2013 beschlossen wurde und seither kontinuierlich fortgeschrieben wird.

Zum Hintergrund:
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat im Januar 2013 als drittes Bundesland einen Landesaktionsplan mit dem Ziel beschlossen, Diskriminierungen zu bekämpfen, die rechtliche Gleichstellung voranzubringen und die gesellschaftliche Akzeptanz von LGBTIQ zu fördern. Der Landesaktionsplan ist Teil der Menschenrechts- und Demokratiearbeit der Landesregierung.
Informationen zum Landesaktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“ und zur Queerpolitik der Landesregierung sind abrufbar unter mffki.rlp.de/fileadmin/MFFJIV/Vielfalt/RLP_unterm_Regenbogen/LAP_Regenbogen_2020.pdf und unter www.regenbogen.rlp.de.