Versorgung nach sexualisierter und körperlicher Gewalt

Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe veröffentlicht Forderungspapier.

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat ein Forderungspapier zur Gewährleistung einer flächendeckenden, niedrigschwelligen medizinischen und psychosozialen Versorgung sowie vertraulichen Spurensicherung nach sexualisierter und körperlicher Gewalt veröffentlicht. Im Masernschutzgesetz, das seit über einem Jahr in Kraft ist, ist die Finanzierung der vertrauli­chen Spurensicherung nach sexualisierter und körperlicher Gewalt als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (§ 27, § 132k SGB V) enthalten. Demnach wird zukünftig eine vertrauliche Spu­rensicherung nach erlebter Gewalt von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert – einschließlich Dokumentation, Laboruntersuchungen und Aufbewahrung der Befunde. Der bff setzt sich nun auf Landesebene für die Umsetzung des Gesetzes im Sinne der Betroffenen sexualisierter und körperli­cher Gewalt ein.