Für Verbraucher- und Datenschutzrisiken in der digitalen Welt sensibilisieren – Vortragsangebot für Familien startet in Rheinland-Pfalz

Das Verbraucherschutzministerium startet speziell für Familien ein neues Vortragsangebot zu Verbraucher- und Datenschutzrisiken in der digitalen Welt. Das Programm erfolgt in Zusammenarbeit des Ministeriums mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. und dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dieter Kugelmann.

Wann ist das Urheberrecht zu beachten? Wo lauern Kostenfallen? Wie lassen sich Dienste und Geräte datenschützend einstellen? Fragen wie diese stellen sich viele Familien. Denn Smartphones und Tablets, „intelligente“ Fernsehgeräte und vernetztes Spielzeug sind in vielen Wohnungen und gerade bei Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. 

 „Mit dem Vortragsangebot wollen wir vor allem Eltern für Verbraucher- und Datenschutzrisiken sensibilisieren. Wir wollen ihnen praktische Tipps zur sicheren Mediennutzung geben und Familien beim Umgang mit digitalen Angeboten unterstützen“, erklärt Verbraucherschutzstaatssekretärin Christiane Rohleder. „Um möglichst viele Familien damit zu erreichen, arbeiten wir auch mit dem Netz der Familieneinrichtungen zusammen.“ 

Die Vorträge sind kostenfrei und können von den Familieneinrichtungen im Land gebucht werden. Das Vortragsangebot umfasst acht Themenmodule, die je nach Interesse frei wählbar sind. Schwerpunkte sind beispielsweise Online-Spiele und Werbung im Internet, Soziale Netzwerke, Urheber- und Persönlichkeitsrechte, Datenspuren im Internet oder BigData sowie das Internet der Dinge. Geschulte Referentinnen und Referenten der Verbraucherzentrale oder des Datenschutzbeauftragten halten die Vorträge.   


„Medienkompetenz ist ein wichtiges Rüstzeug, um sich sicher in der digitalen Welt bewegen zu können. Wer informiert ist, kann die Annehmlichkeiten und Chancen des Internet nutzen und ist für Risiken sensibilisiert“, stellt Ulrike von der Lühe fest, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. „Für Schülerinnen und Schüler haben wir bereits mehr als 1.200 praxisorientiere Workshops durchgeführt. Wir freuen uns, dass jetzt auch Familien von diesen Angeboten profitieren können.“


„Die Verantwortung für die Medienbildung liegt nicht allein bei den Schulen“, betont Dieter Kugelmann, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. „Kinder, Eltern und Großeltern sollten ihr Wissen miteinander teilen und sich gegenseitig helfen können. Das neue Angebot ergänzt unsere Schüler-Workshops daher in idealer Weise.“