Themenreihe zur Frauengesundheit in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass es Themen gibt, die Frauen in besonderem Ausmaß betreffen. Anlass genug für uns, eine Veranstaltungsreihe zur Frauengesundheit in der Corona-Pandemie ins Leben zu rufen. Die Aufzeichnungen der drei Informationsveranstaltungen mit je einem Fachvortrag zu einem bestimmten Themenschwerpunkt finden Sie in den nachfolgenden Rubriken.

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Die mentale Last vieler Menschen war schon vor der Corona-Pandemie sehr hoch. Doch Lockdowns, die damit einhergehende Reduzierung der sozialen Kontakte und die Angst um die Gesundheit hat die Situation für viele massiv verschärft. Oft kamen zusätzliche Aufgaben hinzu, Homeoffice musste mit Homeschooling in Einklang gebracht werden und die Betreuungssituation war mit kleineren Kindern äußerst schwierig.

Zur Beschreibung der damit verbundenen Belastungen hat sich der Begriff Mental Load in Presse und Öffentlichkeit etabliert. Häufig ist er innerhalb einer Familie ungleich verteilt, meist zulasten der Frauen. Wenn Mental Load dauerhaft nicht zu bewältigen ist, kann das als permanente Überlastung oder Stress empfunden werden. Aus derartigen Belastungssituationen können langfristig psychische Erkrankungen entstehen.

Der Fachvortrag von Frau Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann vom Psychologischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz nimmt das Phänomen Mental Load und die damit insbesondere für Frauen verbundenen Belastungen in den Blick. Sie hat dazu eine deutschlandweite Online-Studie zu den Auswirkungen der zweiten Welle der COVID-19-Pandemie auf das Alltagsleben der Menschen in Deutschland initiiert.

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In der aktuellen Situation sind wir in einer Intensität mit medizinischen Themen konfrontiert wie selten zuvor. Wissenschaftliche Studien zu zahlreichen Aspekten der Corona-Pandemie sind im Blickpunkt der Öffentlichkeit, es geht um Erkrankungsverläufe, Langzeitfolgen oder Impfnebenwirkungen. Viele Menschen fragen sich, welche der Informationen für sie von besonderer Bedeutung sein können.

Immer wieder kommt die Frage auf, in welchen Zusammenhängen Frauen oder Männer besondere Gefährdungspotenziale oder spezielle Risiken haben. An diesem Punkt setzt die Gendermedizin an. Sie bezieht geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Erkrankungen, Wechselwirkungen von Medikamenten und der medizinischen Forschung mit ein und versucht so ein möglichst differenziertes Bild zu entwerfen.

Die Erkenntnis, dass sich durch anatomische, hormonelle, aber auch soziokulturelle Unterschiede andere medizinische Bedarfe oder Betrachtungsweisen ergeben, die es geschlechtersensibel zu beurteilen gilt, steht im Mittelpunkt dieses Fachvortrages, für den wir Frau Priv.-Doz. Dr. med. Ute Seeland als Referentin gewinnen konnten. Der Vortrag greift insbesondere auch den Zusammenhang zwischen Gendermedizin und Corona-Pandemie auf.

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Nach über zwei Jahren in der Pandemie gibt es zahlreiche Erkenntnisse darüber, dass eine überstandene Covid-19-Infektion teilweise lang andauernde Folgen nach sich ziehen kann. Die Beobachtungen weisen darauf hin, dass Frauen im Allgemeinen leichtere Krankheitsverläufe bei einer Corona-Infektion haben, jedoch deutlich häufiger von den Folgekrankheiten, die unter dem Begriff Long Covid zusammengefasst werden, betroffen sind.

Doch wie sehen die Krankheitsbilder aus? Wie lange halten die Folgeerkrankungen an? Welche Faktoren erhöhen das Risiko für Long Covid? Es gibt zahlreiche Fragen, die sich in Bezug auf Long Covid stellen. Im dritten Fachvortrag im Rahmen der Themenreihe zur Frauengesundheit in der Corona-Pandemie wollen wir gemeinsam mit der Long Covid-Expertin Frau Dr. med. Jördis Frommhold versuchen, einige Fragen zu diesem komplexen Thema zu beantworten.

Ansprechpersonen

Rika Esser
E-Mail: rika.esser(at)mffki.rlp.de

Sandra Katzenberger
E-Mail: sandra.katzenberger(at)mffki.rlp.de