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Integrationsministerium reduziert die kommunale Verteilung asylbegehrender Menschen

Die Zahl asylbegehrender Menschen, die im Land aufgenommen werden, haben sich im Vergleich zum Herbst auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Das Integrationsministerium hat die kommunalen Spitzenverbände darüber informiert, dass ab Mitte Februar aus diesem Grund die Zahl der Menschen reduziert wird, die aus den landeseigenen Aufnahmeeinrichtungen in die Kommunen verteilt werden.

„Wir beobachten kontinuierlich die Entwicklung der Zugangszahlen, die Auslastung der Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende sowie die zur Verfügung stehenden Landeskapazitäten. In den vergangenen Wochen und Monaten konnten wir einen Rückgang der Zugangszahlen verzeichnen und haben deshalb bereits im Dezember die Verteilung in die Kommunen reduziert. Da sich die Zugangszahlen aktuell auf niedrigerem Niveau stabilisiert haben, entlasten wir die Kommunen nun weiter durch eine Reduzierung der Verteilzahlen. Zudem beabsichtigen wir, auch bei steigenden Zugangszahlen die wöchentliche Verteilzahl so lange wie möglich auf diesem Niveau beizubehalten, um die Aufnahmesituation in den Kommunen zu stabilisieren“, erklärt Integrationsministerin Katharina Binz.

Aktuell werden durchschnittlich 300 Personen wöchentlich aus den Aufnahmeeinrichtungen in die Kommunen verteilt, ab 20. Februar 2024 werden es nur noch durchschnittlich 250 Personen pro Woche sein.

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